Am Freitagabend empfing unsere 3. Mannschaft in der Kreisoberliga den Danstedter TTC. Nach exakt drei Stunden packender Duelle und einem wahren Auf und Ab an den Tischen stand am Ende ein leistungsgerechtes 7:7 auf dem Spielberichtsbogen.
Runde 1: Die Doppel
Wir erwischten den perfekten Start: Schräpel/Amendt gewannen gegen Lidke/Lichtner den ersten Durchgang klar, hatten im dritten Satz einen kleinen Hänger, machten dann aber mit 11:5 das 3:1 klar. Parallel ließen Fälsing/Hankel gegen das Duo Schulz/Schulz nichts anbrennen. Nach zwei gewonnenen Sätzen gaben sie Durchgang drei ab, zeigten im vierten Satz aber starke Nerven (14:12) und holten ebenfalls das 3:1. Traumstart und 2:0-Führung!
Runde 2: Erstes Einzel oberes Paarkreuz
Hier schlugen die Gäste aus Danstedt direkt zurück. Martin Schräpel lieferte sich mit Lichtner ein episches und denkwürdiges Duell – allein Satz zwei endete mit einem unfassbaren 20:22 (!), gefolgt von einem 12:14 im dritten Durchgang. Ein denkbar unglückliches 0:3. Geralf Fälsing sicherte sich gegen Danstedts Nummer 1 Lidke zwar Satz eins in der Verlängerung (12:10), verlor danach aber den Faden und musste das Spiel mit 1:3 abgeben. Ausgleich zum 2:2.
Runde 3: Erstes Einzel unteres Paarkreuz
René Hankel legte gegen Jürgen Schulz ein absolutes Mega-Comeback hin: Nach einem schnellen 0:2-Satzrückstand (3:11, 7:11) stellte er sein Spiel um, kämpfte sich in die Partie zurück und dominierte die folgenden drei Sätze jeweils mit 11:7 zum 3:2-Erfolg. Christoph Amendt verschlief gegen Stefan Schulz zwar den ersten Satz (7:11), fegte seinen Gegner im zweiten Durchgang dann aber mit 11:2 von der Platte und siegte sicher mit 3:1. Wir führten wieder 4:2.
Runde 4: Zweites Einzel oberes Paarkreuz
Das obere Paarkreuz der Danstedter zeigte sich an diesem Abend extrem stark. Martin fand gegen Lidke kein richtiges Rezept und unterlag glatt mit 0:3. Auch Geralf erwischte gegen Lichtner einen schweren Stand und musste deutlich zum 0:3 gratulieren. Erneut war alles auf null gestellt – 4:4.
Runde 5: Zweites Einzel unteres Paarkreuz
Es ging in die heiße Phase. René lieferte sich mit Stefan Schulz einen echten Krimi, der bis in den fünften Satz ging. Dort musste er sich nach harten Ballwechseln hauchdünn mit 9:11 geschlagen geben (2:3). Am Nachbartisch packte Christoph derweil die absolute Dampfwalze aus: Gegen Jürgen Schulz machte er kurzen Prozess und sicherte sich ein im Eiltempo erspieltes 3:0 (11:7, 11:1, 11:2). Zwischenstand vor der Schlussrunde: 5:5.
Runde 6: Die Entscheidung
In der finalen Überkreuz-Runde ging es um alles. René hatte gegen Danstedts starken Einser Lidke beim 0:3 das Nachsehen. Martin hingegen bewies am Nebentisch Nerven aus purem Stahl: Gegen Stefan Schulz ging es hin und her, ehe Martin die Durchgänge vier und fünf jeweils in der Verlängerung mit 13:11 für sich entschied und den enorm wichtigen 3:2-Erfolg eintütete (6:6).
Geralf fand pünktlich zum Schluss seine Form wieder, drehte nach verlorenem ersten Satz auf und schickte Jürgen Schulz souverän mit 3:1 vom Tisch (11:5, 11:6, 11:5). Im allerletzten Spiel des Abends musste Christoph sich schließlich Lichtner mit 0:3 beugen, was den Deckel auf das leistungsgerechte 7:7-Unentschieden (24:29 Sätze) machte.
Ein intensiver Abend mit verrückten Satzergebnissen und einem fairen Punkteteilen!