Nachwuchs unterliegt bei HT 1885 mit 3:7

3. September 2026

Zum Auftakt nach den Sommerferien war unsere Jugendmannschaft bei der Vertretung von HT 1885 Halberstadt zu Gast. Am Ende stand nach vielen umkämpften Ballwechseln eine 3:7-Niederlage auf dem Papier. Während Henry Brambeer einen absoluten Glanztag erwischte und ungeschlagen blieb, machte sich in der Breite noch der Trainingsrückstand aus der Sommerpause bemerkbar.

Runde 1: Die Doppel
Der Start verlief ausgeglichen: Henry Brambeer und Rion Kolbe harmonierten gegen das Halberstädter Spitzendoppel Jay Krüger / Paul Brauckhoff glänzend. Nach einem deutlichen 11:3 und einem unglücklich abgegebenen zweiten Satz (10:12) machten beide mit 11:8 und 11:9 den verdienten 3:1-Erfolg perfekt. Am Nachbartisch hatten Maximilian Rau und Oleksandr Saustenko gegen das eingespielte Duo Veronika Shadlovska / Henri Paul Höpner das Nachsehen (8:11, 7:11, 5:11) – 1:1-Zwischenstand.

Runde 2: Erstes Einzel oberes Paarkreuz
Henry geriet gegen Halberstadts Nummer 1, Jay Krüger, nach Durchgang eins (8:11) zwar kurz ins Hintertreffen, stellte sich danach aber hervorragend auf das Spiel ein und dominierte die Sätze zwei bis vier sicher zum 3:1 (11:5, 11:8, 11:6). Parallel lieferte sich Rion mit Paul Brauckhoff einen offenen Schlagabtausch: Nach 0:2-Rückstand kämpfte er sich mit 11:8 heran, verpasste im dramatischen vierten Satz mit 13:15 jedoch denkbar knapp den Entscheidungssatz – 2:2.

Runde 3: Erstes Einzel unteres Paarkreuz
Im unteren Paarkreuz zogen die Gastgeber davon: Maximilian hielt gegen Shadlovska stark dagegen und glich mit einem 12:10 in der Verlängerung zum 1:1 aus, musste sich danach aber mit 1:3 geschlagen geben. Oleksandr fand gegen Höpner beim 0:3 (5:11, 5:11, 6:11) noch nicht die passenden Mittel, womit Halberstadt auf 4:2 enteilte.

Runde 4: Zweites Einzel oberes Paarkreuz
Rion hielt die Ballwechsel gegen Krüger eng, verpasste in den entscheidenden Momenten aber die Satzgewinne und unterlag 0:3 (8:11, 7:11, 8:11). Henry knüpfte am Nebentisch nahtlos an seine starke Form an: Gegen Brauckhoff steckte er den verlorenen Auftaktsatz (7:11) problemlos weg, drehte die Partie souverän und buchte mit 3:1 (11:5, 11:7, 11:6) den dritten Punkt auf das Blankenburger Konto – Zwischenstand 5:3.

Runde 5: Zweites Einzel unteres Paarkreuz
Oleksandr zeigte gegen Shadlovska gute Gegenwehr und sicherte sich Durchgang zwei mit 11:7, konnte die 1:3-Niederlage am Ende aber nicht verhindern. Maximilian spielte gegen Höpner gut mit, musste sich nach engem Verlauf und einem 10:12 im dritten Satz jedoch mit 0:3 geschlagen geben, was den 3:7-Endstand (12:24 Sätze) besiegelte.

Ein bärenstarker Auftritt von Henry Brambeer, der an allen drei Blankenburger Zählern direkt beteiligt war. Rion hatte im vierten Satz gegen Brauckhoff schlichtweg Pech in der Verlängerung. Bei Maximilian und Oleksandr fehlte nach den Ferien verständlicherweise noch etwas die Sicherheit an den Tischen – mit den nächsten Trainingseinheiten und wachsender Spielpraxis werden die engen Sätze in den kommenden Wochen aber sicher wieder auf Blankenburger Seite fallen.